Projekt Klimaanpassung

Das Seniorenzentrum St. Suitbertus beteiligt sich am Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ und setzt konkrete Maßnahmen zur Anpassung an die Klimakrise um.

  • Projekttitel und Laufzeit
    AnpaSo FSP 2.2: Umsetzung des Klimaanpassungskonzeptes des Seniorenzentrums St. Suitbertus der Katharina Kasper ViaSalus GmbH in Rheinbrohl
    Projektlaufzeit: 01.03.2026 – 31.08.2027
     
  • Förderkennzeichen
    67APS1925
     
  • Förderprogramm
    Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen
     
  • Förderschwerpunkt
    Förderschwerpunkt 2:
    Umsetzung von vorbildhaften Maßnahmen zur Anpassung an die Klimakrise auf der Grundlage von Klimaanpassungskonzepten.

Ziel und Inhalt des Projektes

Die Förderrichtlinie legt einen besonderen Schwerpunkt auf naturbasierte Maßnahmen. Damit sollen Synergien und positive Nebeneffekte im Sinne der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie erzielt werden – für mehr ökologische Nachhaltigkeit und eine verbesserte Lebensqualität. Darüber hinaus sollen die geförderten sozialen Einrichtungen als Multiplikatoren dienen, um vorbildhafte Maßnahmen als Best-Practice-Beispiele überregional sichtbar zu machen und zur Nachahmung anzuregen.

 

Unsere konkreten Ziele im Seniorenzentrum St. Suitbertus

Auf Grundlage unseres Klimaanpassungskonzeptes werden umfassende Maßnahmen umgesetzt, um insbesondere vulnerable Gruppen – also unsere Bewohnerinnen und Bewohner – besser vor den Folgen der Klimakrise zu schützen.

Im Mittelpunkt stehen:

  • Senkung der Innentemperaturen an heißen Sommertagen
  • Schaffung zusätzlicher Verschattungsflächen im Außenbereich
  • Anlage von Verdunstungsflächen, um das Mikroklima spürbar zu verbessern
  • Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Garten – auch bei Hitzeperioden
  • Aufbau eines nachhaltigen Regenwassermanagements

Ein besonderer Fokus liegt auf unserem bestehenden Demenzgarten, der allen Bewohnerinnen und Bewohnern – insbesondere Menschen mit Demenz – auch bei hohen Temperaturen als geschützter Aufenthaltsort zur Verfügung stehen soll.

Durch die Installation entsprechend dimensionierter Regenauffangbehälter wird Regen- und Starkregenwasser gesammelt und für die Gartenbewässerung nutzbar gemacht. Dadurch:

  • wird die Versorgung von Pflanzen und Bäumen auch bei längerer Trockenheit sichergestellt
  • kann der Verbrauch von möglicherweise begrenztem Trinkwasser reduziert werden
  • wird ein aktiver Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Wasserressourcen geleistet

Mit diesen Maßnahmen stärken wir die Klimaresilienz unserer Einrichtung und verbessern gleichzeitig dauerhaft die Lebensqualität unserer Bewohnerinnen und Bewohner.